
Sony FX6
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Specifications
4K (QFHD): bis zu 120fps (Super-35-Beschnitt), bis zu 60fps (Vollformat)
Full HD: bis zu 240fps Slow-Motion
Videoformat: XAVC S, XAVC S-I (4:2:2 10-Bit intern)
RAW-Video: 16-Bit RAW-Ausgabe via HDMI an Atomos Ninja V+ oder BRAW-Recorder
Aufzeichnungsmedien: CFexpress Typ A + SD (Dual-Slot)
Sensor: 35mm Vollformat BSI CMOS (10,2 MP) – optimiert für Video
ISO-Bereich: 80–102.400 (erweiterbar bis 409.600)
Dynamikumfang: 15+ Blendenstufen (S-Log3)
Farbprofile: S-Log2, S-Log3, S-Cinetone, HLG
ND-Filter: Integriertes elektronisches variables ND (1/4 bis 1/128 – kein Graufilter mehr nötig!)
Bildstabilisierung: 5-Achsen optischer Sensor-Shift
2× XLR/TRS-Kombibuchsen (Line/Mic/+48V Phantomspeisung) direkt am Gehäuse
3,5mm Klinke (Kopfhörer-Ausgang)
Digitale Audioaufnahme: 24-Bit / 48 kHz (4 Kanäle intern)
Multi-Interface-Shoe für zusätzliche Sony-Audiozubehör
Die FX6 ist die bevorzugte Wahl für: Werbeproduktionen (Marken-Content, TV-Spots), Dokumentarfilm (langer Akku, XLR direkt), Broadcast-Einsatz (SDI-Ausgang), Corporate Video und Film-/Serienproduktionen. Das integrierte ND-Filter ist besonders für Außenaufnahmen ein Game-Changer – kein manuelles Filter-Wechseln mehr bei wechselndem Licht.
Ein ND-Filter (Neutral Density) reduziert das einfallende Licht, ohne Farbe oder Schärfe zu beeinflussen. Bei Videoaufnahmen hält man typischerweise die Verschlusszeit auf dem Doppelten der Framerate (z.B. 1/50s bei 25fps), was bei hellem Tageslicht ohne ND zu überbelichteten Bildern führt. Die FX6 hat diesen Filter elektronisch eingebaut – stufenlos von 1/4 bis 1/128. Das spart das Mitführen eines Filtersets und ermöglicht schnellere Reaktion bei wechselndem Licht.
Die FX6 nutzt Sony BP-U-Akkus (nicht NP-FZ100 wie FX3 und Alpha-Serie). BP-U35 (ca. 2–3 Stunden), BP-U60 (ca. 4–5 Stunden) oder BP-U95 (ca. 7–8 Stunden). Viele Vermieter bieten BP-U60 oder BP-U95 als Standard an. Die Kamera kann auch über einen D-Tap- oder V-Mount-Adapter mit externen Akkupacks betrieben werden – ideal für lange Drehtage.
Maße: 137,5 × 95,5 × 148,5 mm (ohne Griff/Mikrofon)
Gewicht: ca. 890 g (mit Akku, ohne Objektiv)
Wetterschutz: Spritz- und staubgeschützt (IP-zertifiziert)
Akkutyp: BP-U35 / BP-U60 / BP-U95 (Sony V-Mount kompatibel)
Bajonett: Sony E-Mount
HDMI: Typ A (Full-Size)
SDI-Ausgang: 12G-SDI für Broadcast-Integration
USB-C: SuperSpeed USB 3.2 Gen 1
WLAN: 2,4 / 5 GHz, Bluetooth 5.0
Lüfter: Aktive Kühlung für unbegrenzte Aufnahmedauer
Der größte Unterschied: Die FX6 hat ein integriertes variables ND-Filter (Elektrisch, 1/4–1/128 Stufen), XLR-Audioeingänge direkt am Gehäuse (kein Zusatz-Griff nötig), einen SDI-Ausgang für Broadcast-Integration und nutzt den BP-U-Akkustandard (größere Kapazität). Der Sensor der FX6 hat 10,2 MP (vs. 12,1 MP der FX3) – beide teilen denselben technologischen Hintergrund, aber die FX6 ist für größere Produktionen konzipiert.
Die FX6 hat zwei XLR/TRS-Kombibuchsen direkt am Gehäuse – du kannst professionelle XLR-Mikrofone (Boom, Lavalier) direkt anschließen, inklusive +48V Phantomspeisung für Kondensator-Mikrofone. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber der FX3, die dafür einen separaten XLR-Griff benötigt. Für hochwertige Produktionen: Sennheiser MKH 416 oder Rode NTG5 als Boom-Mikrofon empfohlen.
Ja, über USB-C als UVC-Kamera oder via HDMI mit einem Capture-Gerät. Für professionelles Streaming empfiehlt sich die HDMI-Variante mit einem ATEM Mini Pro oder Elgato 4K60 Pro. Der SDI-Ausgang ermöglicht Integration in Broadcast-Setups (Fernseher, Kirchen, Konferenzsäle) über längere Kabeldistanzen. Die FX6 ist eine der wenigen Kameras dieser Klasse, die sowohl Consumer-Streaming als auch Broadcast-SDI-Workflows unterstützt.
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