Die Eismaschine, von der du dachtest, dass du sie im Sommer ganz sicher täglich einsetzen würdest. Das Rennrad, in dem du endlich mal ein Hobby neben Netflix gefunden haben wolltest. Die Schnorchelausrüstung inklusive der Flossen, die du dir extra für den Urlaub am Mittelmeer besorgt hast …

Die Liste an Dingen, die bei dir zu Hause herumliegen, wenig eingesetzt und stattdessen immer staubiger werden, ist vermutlich lang. Wegschmeißen ist auch keine Option – denn der nächste Trip zum Meer kommt bestimmt.

Die Lösung: gemeinschaftlicher Konsum! Also teilen, statt einfach nur besitzen. Verleihen, statt verstauben. Denn bei zahlreichen Gegenständen, die wir besitzen, stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis einfach nicht. Nehmen wir zum Beispiel die Bohrmaschine: Ein ganz normales Modell kostet im Baumarkt zwischen 60 und 100 Euro. Genutzt wird eine Bohrmaschine aber in ihrer gesamten Lebensdauer nur etwa 13 Minuten lang – es sei denn, du bist leidenschaftlicher Hobby-Heimwerker.

Wir haben vier gute Gründe für dich, warum du die Dinge, die du zu Hause herumliegen hast, mit anderen teilen solltest.

 

Teilen für mehr Nachhaltigkeit

Dass unsere Ressourcen immer weiter schwinden und der Mensch zu viel konsumiert, ist nichts Neues mehr. Gänzlich zum Konsumverweigerer zu werden, ist aber auch keine Lösung. Immerhin braucht man eben manchmal eine Bohrmaschine oder Bierbänke für die große Geburtstagssause.

Was jedoch eine Lösung ist: teilen, statt gleich zu kaufen. Indem du die Sachen teilst, die du nur selten nutzt, und sie an andere vermietest, ermöglichst du jemand anderem, ein wenig nachhaltiger zu leben. Aus dem Konsum eines Einzelnen wird dadurch gemeinschaftlicher Konsum.

 

Teilen für neue Erlebnisse

Vielleicht würdest du wahnsinnig gerne mal mit einer Drohne fliegen. Oder Inlineskaten gehen. Oder im Gummiboot auf einem See herumpaddeln. Aber weder Drohne noch Gummiboot oder Skates sind günstig zu haben. Und es besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass derartige Aktivitäten im Kopf wesentlich mehr Spaß machen als in echt.

Da kommt wieder das Teilen ins Spiel: Denn wenn du dir deinen Wunschgegenstand einfach ausleihst, kannst du ausprobieren, ob du überhaupt Spaß am Inlineskaten hast. Oder ob Gummiboote nicht doch komplett überbewertet werden.

So kannst du immer wieder Neues ausprobieren – und als Verleiher jemandem dabei helfen, sein neuestes Hobby zu entdecken!

 

Teilen, um das Taschengeld aufzubessern

Das eingangs genannte Bohrmaschinen-Beispiel hat es gezeigt: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt einfach nicht, wenn wir viel Geld zahlen, um etwas nur kurz und sporadisch zu benutzen.

Warum das Verhältnis also nicht ins Lot bringen, indem du deine selten genutzten Gegenstände verleihst und dir damit etwas Geld dazu verdienst?

 

Teilen für die Umwelt

Etwa zwei Millionen Tonnen Elektroschrott landen in Deutschland jährlich auf den Deponien. Dabei spielt sicher nicht nur Verschleiß eine Rolle, sondern auch die Tatsache, dass wir Dinge kaufen oder geschenkt bekommen, die wir letztendlich doch nur selten brauchen und dann irgendwann aussortieren.

Damit das, was irgendwann auf der Mülldeponie landet, vorher wenigstens ein erfülltes Leben hat, teilt es doch einfach mit anderen und vermietet es!

Netter Nebeneffekt: Der Verpackungsmüll, den ein jeder von uns produziert, wenn er sich etwas Neues kauft, können wir durchs Teilen und Leihen ebenfalls reduzieren.